Konflikte gehören zu jeder Beziehung dazu. Vor allem wenn ein Paar zusammen lebt oder gar Kinder hat, muss vieles ausgehandelt und geregelt werden. Unterschiedliche Bedürfnisse und Erwartungen treffen aufeinander und es ist nicht immer leicht sie alle auszubalancieren. Wenn die Gespräche immer wieder eskalieren oder beginnen, sich im Kreis zu drehen, ist es hilfreich, jemand von außen beizuziehen. Neben Konflikten sind auch Krisen, Enttäuschungen, Entfremdung, Angst vor dem Verlassenwerden und Trennungswünsche Anlässe für eine Paartherapie. Vielleicht ist die Liebe zwischen den Alltagssorgen untergegangen und das sexuelle Begehren abhanden gekommen, oder es geht um unterschiedliche Nähe- und Distanzwünsche und darum wer was bestimmt.

Für eine liebevolle und vertrauensvolle Beziehung braucht es konstruktive Kommunikation und eine gute Streitkultur. In der Paartherapie kann das praktisch erarbeitet werden. Zunächst geht es aber darum, einander wirklich zu verstehen. Dafür spielt auch die Geschichte eine Rolle, die jeder der beiden in die Beziehung mitbringt. Gemeinsam werden Erwartungen geklärt und ein gemeinsames Ziel definiert. Damit die Therapie erfolgreich ist, ist es unabdingbar, dass beide Partner an einem Strang ziehen.

Es ist aber auch wichtig sich anzuschauen was gut läuft, wo die Stärken des Paares sind und was sie aneinander schätzen.